Der Keller

Die Arbeit des Kellermeisters beginnt bereits in den Reben. Je nach Reifezustand der Trauben, wird entschieden wann welche Parzelle zu ernten ist. Uns liegt ein schonender Umgang mit den Trauben besonders am Herzen. Diese werden von unseren Ernteleuten mit Sorgfalt in den Reben sortiert. Sie werden anschliessend in kleinen gelben Kisten in den Keller transportiert. Die weissen Trauben werden direkt in die Presse geleert, ohne vorgängig abgebeert oder gequetscht zu werden. Der gewonnenen Saft fliesst ein Stockwerk tiefer in den Gärtank. Bevor der Saft mit der Gärung beginnt, wird er noch entschlämmt. Die roten Trauben werden abgebeert und fallen in einen Gärbottich. Während der nächsten zehn Tage wird die Maische zweimal täglich von Hand eingestampft. Nach Abschluss der Gärung wird der ganz Inhalt des Gärbottichs von Hand in die Presse geschöpft und der junge Wein fliesst auch ein Stockwerk tiefer in den Tank.

 

 

Den Gebrauch von schwefliger Säure, welche für die Konservierung der Weine notwendig ist, wird auf ein striktes Minimum beschränkt. So kommen unsere Weine erst ganz am Ende der Vinifikation mit der ersten Dosis in Kontakt. Dieses Verfahren erlaubt uns auch, unsere Weine mit Spontangärung zu vinifizieren. Das heisst, dass wir dem Traubensaft keine industriell produzierten Reinzuchthefen dazugeben. So kann jeder Wein sein natürliches Potenzial entfalten. Seit einiger Zeit brauchen wir keine tierischen Substanzen in den Rebbergen und bei der Vinifikation. Jetzt sind wir einen Schritt weiter gegangen und seit dem Jahrgang 2014 sind all unsere Weine vegan produziert und werden als solche von SwissVeg zertifiziert.

  

 

 

Wir keltern unsere Weine, ja nach Weintyp, im Stahltank, im Eichenfass oder im Barrique. Wir legen grossen Wert darauf, jeden Produktionsschritt, vom Pflanzen der Jungreben bis zum Abfüllen, selber durchführen zu können. So sind wir sicher, dass jede Arbeit mit der nötigen Sorgfalt durchgeführt wurde. Somit können wir die ganze Verantwortung für unser Tun übernehmen .

  chai a barrique petitRené und Marc im Barriquekeller